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Geeignete Hölzer für Gartenmöbel und Terrassen

Einige zieht es in den Süden, einige in den Norden - doch eigentlich ist das Wetter hierzulande so gut, dass man auch zuhause wunderschöne Sommerferien verbringen kann. Einige nehmen sich vielleicht sogar die Zeit, um den Garten, die Terrasse oder den Balkon auf Vordermann zu bringen. Gartenmöbel, Böden oder Stege aus Holz sind nicht ohne Grund sehr beliebt: Sie bringen die Natur nach Hause. Doch welche Hölzer sind witterungsbeständig?

Beim Einsatz von Hölzern im Aussenbereich, sind folgende vier Kriterien entscheidend: der Einsatzort, die geeigneten Holzarten, die Wahl der Oberfläche und die Unterkonstruktion. Alle nachfolgend genannten Hölzer eignen sich für den ganzjährigen Einsatz im Aussenbereich. Sie sind somit geeignet für Balkon- und Terrassenböden oder Stege und Holzkonstruktionen im Gartenbereich.

 

Accoya

Eignet sich besonders gut für Barfusszonen, denn die feinporige und extrem glatte Oberfläche bleibt frei von Sprissen. Accoya ist ein Kiefernholz und wird für den Einsatz im Aussenbereich nur mit Essig behandelt. Es kommt somit völlig ohne den Einsatz von Chemikalien aus. Wer Accoya aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern wählt, handelt besonders umweltbewusst. Denn Kieferhölzer sind schnell nachwachsende Hölzer.

Douglasie

Auch sie ist ein Kiefernholz, heimisch ursprünglich in Nordamerika, wird sie in inzwischen auch in unseren Nachbarländern angepflanzt. Im Unterschied zu Accoya hingegen ist sie sehr wohl für den Aussenbereich geeignet, weniger aber für den Einsatz in Barfussbereichen. Das Holz ist leicht rötlich, im Vergleich zum eher gelblichen Accoya-Holz. 

FSC-Sipo

Sipo gehört zu den Mahagoniehölzern und ist somit ein Tropenholz. Es soll von afrikanischen FSC-zertifizierten Bäumen stammen. Das Holz ist rotbraun und wie Accoya besonders für den Bereich in Barfusszonen geeignet. 

Lärche

Die kostengünstige heimische Lärche verfügt über eine mittlere Härte. Ihr Farbton geht eher ins gelbliche, ist dabei aber dunkler und kräftiger als jener von Accoya.

Robinie

Sie zeichnet sich durch den schönen braunen Farbton aus. Neben dem FSC-Sipo verfügt sie über die kräftigste Farbe. Gemäss der Umweltberatung Luzern sollte man auf die Neupflanzung von Robinien verzichten, da sie heimische Pflanzen und Bäume verdrängt. Wer somit Robinienholz aus europäischem Bestand kauft, tut gleichzeitig Gutes für die heimische Flora. 

Thermoholz

Durch ein spezielles Verfahren wird das Holz bei 170 bis 190 Grad mehrere Stunden in einer sauerstoffarmen Kammer gegart. Gemäss einer Untersuchung der ETH können bestimmte Hölzer mit diesem Verfahren so dauerhaft gemacht werden wie Tropenhölzer. Für Terrassenböden eignen sich beispielsweise Thermoholz von Esche, Kiefer und Pappel, während sich besonders die Esche als nachhaltige Alternative zu Teak-Holz eignet. 

 

Die Oberflächen

Glatt oder geriffelt ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Glatte Oberflächen trocknen schneller und sind etwas pflegeleichter, weil sich weniger Schmutz festsetzen kann. Für den Einsatz um Pools beispielsweise empfiehlt sich geriffeltes Holz. Durch die unebene Oberfläche sinkt die Rutschgefahr. Neben der glatten und geriffelten Oberfläche gibt es noch die nach oben gewölbte. Durch die Wölbung wird das Wasser sofort abgeleitet, was das Holz schneller trocknen lässt.

 

Die Unterkonstruktion

Ganz wichtig, wenn man lange Freude an seinem Holzboden im Aussenbereich haben möchte. Ein Holzboden sollte nie direkt auf Unterflächen verlegt werden. Eine gute Unterlüftung ist essentiell für die Lebensdauer der verlegten Holzlatten. 

 

Die Reinigung und Pflege

Holz ist ein natürliches Material und altert entsprechend. Mit der richtigen Pflege kann die Alterung jedoch verlangsamt werden. Jedes Holz ist anders, daher sollte man sich gleich beim Kauf des Holzes über die Art und Häufigkeit der Reinigung und Pflege informieren.

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